| |
Übung "Informations- und kommunikations-
technische Grundlagen für Betriebspädagogen"
| Dozent |
Dipl.-Inform.
Martin Wessner M.A.
|
| Zeitaum |
SS 2001 |
| |
|
| Inhalte |
Die schnelle
Entwicklung im Bereich der Informations- und (Tele-) Kommunikationstechno-logien
und der sich verbreitende Einsatz von Computern in Bildungsprozessen
erfordern von Pädagogen die Fähigkeit, diese neuen Entwicklungen
kennenzulernen, sie einzuschätzen und gegebenenfalls in ihre
pädagogische Praxis zu integrieren. Die Lehrveranstaltung
soll den Studierenden helfen, sich praxisrelevantes Wissen aufzubauen.
Darüber hinaus sollen sie die notwendigen Qualifikationen
erwerben, ihr Wissen entsprechend den Anforderungen der Praxis
selbständig zu erweitern. Traditionelle Lehrangebote beschränken
sich inhaltlich häufig entweder auf die momentane Praxisrelevanz
oder aber auf die jeweiligen eigenen Forschungsergebnisse der
Lehrenden. Das Erlernte läuft dadurch Gefahr, rasch veraltet
oder aber zu abgehoben zu sein. In dieser Lehrveranstaltung
soll hier ein Mittelweg beschritten werden: Technologien und Systeme,
die bereits heute zum computerunterstützten Lernen eingesetzt
werden, werden kombiniert mit innovativen Werkzeugen und Ansätzen.
Spezifikum der Lehrveranstaltung ist das Verschwimmen der Grenzen
zwischen Inhalt und Methode: Informations- und Kommunikationstechnologien
sind Gegenstand, auch zuweilen Medium der Lehrveranstaltung und
erweitern auch das Spektrum an einsetzbaren Lehr- und Lernmethoden.Inhaltlich
setzt die Lehrveranstaltung folgende Schwerpunkte: · Begriffsklärung:
Information und Kommunikation · Multimedia: Datenverarbeitung,
Audio-, Bild- und Videotechnik · Telemedia: Internet und
World Wide Web · Computerunterstütztes Arbeiten: Recherche,
Produktion, Präsentation und Telekooperation · Computerunterstütztes
Lernen: Programmtypen und Einsatzszenarien, individuelles und
kooperatives Lernen, Wissensmanagement In der Lehrveranstaltung
werden die Vorteile verschiedener Sozial- und Aktionsformen kombiniert:
Phasen des Arbeitens und Reflektierens sowohl in Kleingruppen
als auch im Plenum wechseln einander ab. Die Veranstaltung wird
zum einen in Präsenzform in größeren Zeitblöcken
durchgeführt, zum anderen wird sie zwischen diesen Präsenzterminen
mithilfe einer virtuellen Lernumgebung durchgeführt. Hierbei
lernen und arbeiten die Studierenden miteinander sowie mit dem
Lehrenden über das Internet. Dies umfasst die Benutzung gemeinsamer
Dokumentenablagen sowie die synchrone und asynchrone Kommunikation,
Koordination und Kooperation beispielsweise per Chat, Audiokonferenz,
E-Mail, News.
|
| Literatur |
- J. Hasebrook:
Multimedia-Psychologie. Heidelberg u.a.: Spektrum Akad. Verl.,
1995.
- T. Oberle,
M. Wessner: Der Nürnberger Trichter: Computer machen
Lernen leicht!? Alsbach/Bergstr.: Leuchtturm-Verlag, 1998.
- R. Schulmeister:
Grundlagen hypermedialer Lernsysteme. München u.a.: R.
Oldenbourg 1997, 2. Auflage.
- R. Steinmetz:
Multimedia-Technologie. Grundlagen, Komponenten und Systeme.
Berlin u.a.: Springer, 1999.
|
| |
|
| Link |
Lehrstuhl
für Berufs- und Wirtschaftspädagogik der RWTH Aachen |
|