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Carsten Seel

Studium
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Übung "Informations- und kommunikations-
technische Grundlagen für Betriebspädagogen"

Dozent Dipl.-Inform. Martin Wessner M.A.

Zeitaum SS 2001
   
Inhalte Die schnelle Entwicklung im Bereich der Informations- und (Tele-) Kommunikationstechno-logien und der sich verbreitende Einsatz von Computern in Bildungsprozessen erfordern von Pädagogen die Fähigkeit, diese neuen Entwicklungen kennenzulernen, sie einzuschätzen und gegebenenfalls in ihre pädagogische Praxis zu integrieren. Die Lehrveranstaltung soll den Studierenden helfen, sich praxisrelevantes Wissen aufzubauen. Darüber hinaus sollen sie die notwendigen Qualifikationen erwerben, ihr Wissen entsprechend den Anforderungen der Praxis selbständig zu erweitern. Traditionelle Lehrangebote beschränken sich inhaltlich häufig entweder auf die momentane Praxisrelevanz oder aber auf die jeweiligen eigenen Forschungsergebnisse der Lehrenden. Das Erlernte läuft dadurch Gefahr, rasch veraltet oder aber zu „abgehoben“ zu sein. In dieser Lehrveranstaltung soll hier ein Mittelweg beschritten werden: Technologien und Systeme, die bereits heute zum computerunterstützten Lernen eingesetzt werden, werden kombiniert mit innovativen Werkzeugen und Ansätzen. Spezifikum der Lehrveranstaltung ist das Verschwimmen der Grenzen zwischen Inhalt und Methode: Informations- und Kommunikationstechnologien sind Gegenstand, auch zuweilen Medium der Lehrveranstaltung und erweitern auch das Spektrum an einsetzbaren Lehr- und Lernmethoden.Inhaltlich setzt die Lehrveranstaltung folgende Schwerpunkte: · Begriffsklärung: Information und Kommunikation · Multimedia: Datenverarbeitung, Audio-, Bild- und Videotechnik · Telemedia: Internet und World Wide Web · Computerunterstütztes Arbeiten: Recherche, Produktion, Präsentation und Telekooperation · Computerunterstütztes Lernen: Programmtypen und Einsatzszenarien, individuelles und kooperatives Lernen, Wissensmanagement In der Lehrveranstaltung werden die Vorteile verschiedener Sozial- und Aktionsformen kombiniert: Phasen des Arbeitens und Reflektierens sowohl in Kleingruppen als auch im Plenum wechseln einander ab. Die Veranstaltung wird zum einen in Präsenzform in größeren Zeitblöcken durchgeführt, zum anderen wird sie zwischen diesen Präsenzterminen mithilfe einer virtuellen Lernumgebung durchgeführt. Hierbei lernen und arbeiten die Studierenden miteinander sowie mit dem Lehrenden über das Internet. Dies umfasst die Benutzung gemeinsamer Dokumentenablagen sowie die synchrone und asynchrone Kommunikation, Koordination und Kooperation beispielsweise per Chat, Audiokonferenz, E-Mail, News.


Literatur
  • J. Hasebrook: Multimedia-Psychologie. Heidelberg u.a.: Spektrum Akad. Verl., 1995.
  • T. Oberle, M. Wessner: Der Nürnberger Trichter: Computer machen Lernen leicht!? Alsbach/Bergstr.: Leuchtturm-Verlag, 1998.
  • R. Schulmeister: Grundlagen hypermedialer Lernsysteme. München u.a.: R. Oldenbourg 1997, 2. Auflage.
  • R. Steinmetz: Multimedia-Technologie. Grundlagen, Komponenten und Systeme. Berlin u.a.: Springer, 1999.
   
Link Lehrstuhl für Berufs- und Wirtschaftspädagogik der RWTH Aachen