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Hauptseminar "Qualitätsmanagement und Investor
Relations"
| Dozent |
PD Dr. Helmut
Ebert |
| Zeitaum |
SS 2002 |
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| Inhalt |
Qualitätsmanagement
und Investor Relations: Text- und wirkungsanalytische Methoden
der Optimierung von Geschäftsberichten und Aktionärsbriefen
Der Textsortenstil des Geschäftsberichtes börsennotierter
deutscher Unternehmen hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt.
Zur Berichtspflicht ist die Imagefunktion hinzugekommen: Nicht
nur die Fakten, sondern auch die Form des Geschäftsberichtes
und insbesondere die Formulierungen, welche die Vorstandsvorsitzenden
in ihren Vorworten wählen, bewirken Zustimmung oder Ärger,
steigende oder sinkende Aktienkurse. Vor diesem Hintergrund befasste
sich das Hauptseminar mit Fragen der Prä-Evaluation, Textwirkung
und Textoptimierung sowie mit wort- und satzsemantischen Aspekten
des Sprachstils von Geschäftsberichten und Aktionärsbriefen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten Verfahren der Wirkungsforschung
und Textanalyse kennenlernen, deren Reichweite einschätzen
können und mithelfen, ein geeignetes Verfahren zu entwickeln,
das mehr als bisher die Rezipientenperspektive berücksichtigt.
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| Literatur |
- H. Ebert
(i. Dr.): Der Geschäftsbericht zwischen Tradition und
Innovation. In: Sprachbewusstheit (= Forum Angewandte Linguistik),
hg. V. der GAL e.V. Frankfurt a. M.
- H. Ebert/M.
Piwinger, Schlechte Noten für DAX-Unternehmen. Unter:
www.piwinger.de.
- M. Piwinger,
Der Geschäftsbericht als Imageträger. Unter: www.piwinger.de.
- K. R.
Kirchhoff/M. Piwinger (Hrsg.)(2001): Die Praxis der Investor
Relations. Neuwied.
- St. Titscher/R.
Wodak/M. Meyer/E. Vetter (1998): Methoden der Textanalyse.
Opladen.
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| Link |
Germanistisches
Institut der RWTH Aachen |
Hausarbeit
Die Equity Story
Grundlagen, Praxis und Kritik
Inhaltsverzeichnis
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0
1
1.1
1.2
1.3
1.4
1.5
2
2.1
2.2
2.3
2.3.1
2.3.2
2.3.3
2.3.4
2.3.5
2.3.6
2.4
3
3.1
3.2
3.3
3.4
4
5 |
Einleitung
Die
Equity Story als durchgängige Kommunikationsstrategie
Was ist eine Equity Story und warum ist sie so wichtig?
Die Entwicklung der Equity Story
Die Adressaten der Equity Story
Inhaltliche Aspekte der Equity Story
Ableitung der Investor-Relations-Maßnahmen aus der Equity
Story
Praxisbeispiel:
Die Equity Story der Eurohypo AG
Aufbau und Design der Equity Story der Eurohypo AG
Die Adressaten der Eurohypo AG Equity Story
Inhaltsanalyse und Bewertung
Einführung
Strategische Positionierung
Transaktionsobjekte, Organisationsstruktur, Corporate Governance,
Integration
Synergien
Finanzdaten
Die neue Eurohypo
Kritische Würdigung der Equity Story der Eurohypo AG
Kritik
Erfolgsmessung
Brauchen Unternehmen überhaupt eine Equity Story?
Der Börsengang und die Zeit danach
Fazit
Abbildungsverzeichnis
Quellen
und Literaturverzeichnis |
0 Einleitung
Im Geleitwort zum "Taschenbuch der Öffentlichkeitsarbeit"
schreibt Hugo Jung, ehemaliger Präsident der Deutschen Public-Relations-Gesellschaft
(DPRG): "Tue Gutes und rede darüber, reicht längst
nicht mehr aus. Die neue Formel muss lauten: Rede mit den Menschen
über das, was du tun willst. Erkläre ihnen deine Ziele,
beziehe sie in deine Entscheidungsfindung mit ein" (Reineke /
Eisele 1991: 5). Das gilt nicht nur in der Öffentlichkeitsarbeit
und Public Relations (PR) von Unternehmen, sondern in der heutigen
Zeit auch in dem Bereich, der mit dem Begriff "Investor Relations"
(IR) umschrieben wird. Investor-Relations-Arbeit befasst sich mit
der Kommunikation auf den Finanzmärkten: Investor Relations heißt
zielgruppengerechte Anleger- und Kapitalgeberpflege durch professionelle
Unternehmenskommunikation und adäquaten Umgang mit den Kapitalmarktteilnehmern.
Zu den Zielgruppen gehören: (potenzielle) private und institutionelle
Investoren, Finanzanalysten, Anlageberater sowie Wirtschaftsjournalisten
und Medien.
Das Tätigkeitsfeld
der Public Relations und Investor Relations hat sich mittlerweile
fest in den Unternehmen etabliert und leistet dort wesentliche Beiträge
zur Unternehmensentwicklung und zur unternehmerischen Wertschöpfung
(vgl. Piwinger / Prött 2002: 9f). Wenn eine Gesellschaft entschieden
hat, einen Börsengang durchzuführen, können bei der
Realisierung schnell hohe Kommunikationskosten entstehen. Daher kommt
es ganz entscheidend darauf an, wie die PR- und IR-Mittel eingesetzt
werden. Wenn parallel auch Konkurrenten die gleichen Schritte vollziehen
und angesichts der rasanten Zunahme von Börsengängen, wird
es immer schwieriger, sich in seinem Marktauftritt von anderen abzuheben
und die notwendige Aufmerksamkeit zu finden.
Es gibt viele
Möglichkeiten, die Investor-Relations-Arbeit beim Börsengang
zu gestalten. Wie haben die Equity Story als Kommunikationsstrategie
und Grundlage für das Aktienmarketing ausgewählt: Im ersten
Teil dieser Arbeit werden die theoretischen Grundlagen der Equity
Story erläutert. Ausgehend von der Betrachtung der Equity Story
als durchgängige Kommunikationsstrategie, wird zunächst
der Begriff und seine Bedeutung näher erläutert. Es wird
aufgezeigt, nach welchen Kriterien die Equity Story entwickelt wird,
um eine Aktie strategisch wirkungsvoll zu vermarkten. Dann beschreiben
wir die unterschiedlichen Zielgruppen, die für die Equity Story
von entscheidender Bedeutung sind. Im weiteren werden die inhaltlichen
Aspekte beleuchtet. Zum Abschluss des Grundlagenteils werden mögliche
Ableitungen von Investor-Relations-Maßnahmen aus der Equity
Story genannt.
Wie diese theoretischen
Erkenntnisse in der Praxis angewandt werden, wird im zweiten Teil
dieser Arbeit thematisiert. Dort betrachten wir die Equity Story der
Eurohypo AG - ein Zusammenschluss der Hypothekenbanktöchter der
Commerzbank, Deutschen Bank und Dresdner Bank. Aufbau, Design und
Inhalt werden in Hinblick auf adressatengerechte Formulierung und
Gestaltung analysiert. Dabei wird untersucht, inwieweit bestimmte
Qualitätskriterien berücksichtigt wurden. In diesem Kapitel
gehen wir über die Auswertung und Wiedergabe der aktuellen Fachliteratur
hinaus und betrachten lediglich die ausgewählte Equity Story.
Begleitend zur Analyse nennen wir Kritikpunkte, welche abschließend
in einer "kritischen Würdigung" zusammengefasst dargestellt
werden.
Im abschließenden
dritten Kapitel wagen wir eine Kritik. Dabei interessieren uns besonders
die Fragen der Erfolgsmessung und des Nutzens von Equity Stories.
Unsere Leitfrage lautet: Brauchen Unternehmen überhaupt eine
Equity Story? Die Antwort darauf, sowie die eingehende Betrachtung
des eigentlichen Börsengangs und der Zeit danach, sollen zeigen,
wie bedeutend eine Equity Story für die kontinuierliche Unternehmenskommunikation
ist. Hier haben wir vor allem auf Erkenntnisse aus der PR- und IR-Literatur
zurückgegriffen und auf dieses Thema übertragen.
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