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Carsten Seel

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Hauptseminar "Innovation, Organisation und Vertrauen"

Dozent Dr. Raimund Hasse (mehr...)
Lars Schmitt, M.A. (mehr...)
Zeitaum SS 2002
   
Inhalt Es ging um eine Fragestellung, der gegenwärtig einige Aufmerksamkeit zu Teil wird: die der Bedeutung von Vertrauen für Fragen der Innovationsfähigkeit, der Diffusion und des Technologietransfers. Zunächst wurden konzeptionelle und theoretische Beiträge zu den im Titel genannten Grundbegriffen erörtert. Im Anschluß daran standen Beiträge im Vordergrund, die Zusammenhänge erhellten zwischen Technik und Innovation einerseits und Vertrauen andererseits.
   
Literatur - Misztal, B. A., 1996: Trust in Modern Societies, Cambridge: Polity Press. (Bestellen...)
- Granovetter, M.. 1985: Economic Action and Social Structure. The Problem of Embeddedness, in: American Journal of Sociology 91: 481-510.

Downloads Referat zum Thema "Milieux of Innovation - Innovationsnetzwerke und interorganisationales Lernen"
Powerpoint-Präsentation (PDF)


Link Institut für Soziologie an der RWTH Aachen



Hausarbeit
„Milieux of Innovation“
Lokale Innovationsnetzwerke als Motor der
technischen und wirtschaftlichen Entwicklung


Inhaltsverzeichnis

  0

1
1.1
1.2
1.3
1.4

2
2.1
2.2
2.3
2.4
2.5
2.6

3

4

5
Einleitung

Das Wettbewerbsumfeld für Organisationen im 21. Jahrhundert

Veränderte Rahmenbedingungen
Anforderungen an Organisationen
Die Bedeutung von Innovationen
Zusammenfassung

Innovationsnetzwerke als Motor im veränderten Wettbewerbsumfeld
Innovationsnetzwerke
Erfolgsfaktoren von Innovationsnetzwerken
Standorte von Wirtschaftsprozessen
Lokale Unternehmensnetzwerke
„Clusters“ und „Milieux of Innovation“
Praxisbeispiel Silicon Valley

Fazit

Abbildungsverzeichnis

Quellen und Literaturverzeichnis



0    Einleitung


Werner Rammert - Professor für Techniksoziologie an der TU Berlin - schrieb im Jahr 2000: „Innovation ist gegenwärtig zu einem der meist gebrauchten Zauberworte avanciert, wenn es um die wirtschaftliche Wohlfahrt im globalen Wettbewerb, um die Zukunftsfähigkeit von Industrien [...] geht. Die Prozesse der Innovation sollen beschleunigt und die Hemmnisse abgebaut werden. Die Produkte der Innovation sollen breit gefördert und neue Märkte dafür gefunden werden. Die Politik der Innovation soll dafür sorgen, dass sich Invention und Innovation wieder lohnen. [...] Aber wer Innovation wirksam fördern will, der müsste die Muster und Mechanismen der Innovation [...] genauer studieren“ (2000: 1).

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den „Mustern und Mechanismen“ von Innovationen in Wirtschafts-Organisationen. Der Begriff „Silicon Valley“ ist zum Symbol geworden für den technologischen Wandel der „dritten industriellen Revolution“ (Schmidt 1985: 5). Damit sind in Deutschland emotionale Diskussionen verbunden, die eine Spannweite vom Wunschtraum bis zum Alptraum aufweisen (vgl. ebd.: 5). Die vorliegende Hausarbeit möchte diese Diskussionen zum Anlass nehmen, Funktionsweisen von Innovationsprozessen darzustellen. Dabei geht es weniger um die Bewertung oder Verifizierung verschiedener Thesen in der technologischen Debatte und das, was sein „soll“, sondern vor allem um die Beschreibung dessen, was tatsächlich „ist“.

Im ersten Teil betrachte ich das politische, wirtschaftliche und technologische Umfeld von Organisationen, um zu erfahren, welche Anforderungen heute an Unternehmen gestellt werden. Hier soll die Bedeutung von Innovationen herausgearbeitet werden. Im zweiten Kapitel wird die Funktionsweise von Innovationsnetzwerken näher untersucht. Meine These ist, dass Innovationsnetzwerke der Motor der technischen und wirtschaftlichen Entwicklung im Wettbewerb des 21. Jahrhunderts sind. Die geographische Betrachtung der Standorte von Innovationsprozessen ergibt, dass lokal ausgerichtete Netzwerke auf den Märkten besonders erfolgreich sind. Eine Sonderform sind „Clusters“ und „Milieux of Innovation“. Mit diesen Begriffen werden die Strukturen im Silicon Valley umschrieben. Auf dieses Praxisbeispiel gehe ich am Ende ein, um zu zeigen, dass die theoretischen Überlegungen über die Funktionsweisen von Innovationsprozessen tatsächlich der ökonomischen Realität entsprechen.

Bei meiner Beschäftigung mit diesem Thema habe ich auf viel Literatur zurückgegriffen, die in unterschiedlicher Quantität und Qualität auf Innovationen und Innovationsprozesse eingeht. An vielen Stellen hat sich das vergleichsweise alte Buch von Karlheinz Schmidt „Der Traum vom deutschen Silicon Valley“ aus dem Jahr 1985 als sehr gut erwiesen, weil es unbeeinflusst von den oben genannten emotionalen Diskussionen der jüngeren Zeit ist. Es bleibt anzumerken, dass es bisher nicht sehr viele empirische Untersuchungen über „Clusters“ und „Milieux of Innovation“ gibt.

Im Folgenden verwende ich den Begriff „Innovation“ oftmals in der Bedeutung des kompletten Innovationsprozesses; also Kognition, Invention, Innovation und Diffusion einschließend. Die einzelnen Stufen des Innovationsprozesses werden später noch erläutert. Außerdem setze ich Organisation gleich mit Unternehmen und umgekehrt.



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