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Seminar "Grundlagen der Organisationsforschung"
| Dozent |
Dr. Raimund
Hasse (mehr...)
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| Zeitaum |
WS 2000/2001 |
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| Inhalt |
Organisationen
prägen die gesellschaftliche und persönliche Entwicklung grundlegend.
Man kann deshalb sagen, daß sich Vergesellschaftung und gesellschaftliche
Teilhabe in hohem Maße üÐber Organisationen vollziehen. Auch in
beruflicher Hinsicht bietet die Beschäftigung mit Organisationen
wichtige Qualifizierungsmöglichkeiten.
Das Seminar führte anhand ausgewählter Literatur (s.u.) in die
Grundlagen der Organisationsforschung ein. Behandelt wurden die
Analyse von Organisationen als Systeme der Informationsverarbeitung
und Entscheidungsfindung (James G. March), als Gebilde der Bedeutungsgenerierung
und Sinnproduktion (Karl Weick) und als Einheiten, die je nach
Aufgaben und Rahmenbedingungen unterschiedliche Strukturen annehmen
(Henry Mintzberg). |
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| Literatur |
- March,
J.G./Simon, H.A., 1976 [1958], Organisation und Individuum. Menschliches
Verhalten in Organisationen. Wiesbaden: Gabler.
- Mintzberg, H., 1992 [1983], Die Mintzberg-Struktur. Organisationen
effektiver gestalten. Landsberg/Lech: Verlag moderne Industrie.
(Bestellen...)
- Weick, K.E., 1985 [1979], Der Prozeß des Organisierens. Frankfurt/Main:
Suhrkamp. (Bestellen...)
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| Downloads |
Referat
zum Thema "Virtuelle Organisationen"
Artikel
aus SPIEGEL ONLINE - Silicon Valley: Revival der Telearbeit (PDF)
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| Link |
Institut
für Soziologie an der RWTH Aachen |
Hausarbeit
Virtuelle Organisationen
Technologische Struktureffekte und
Einflüsse elektronischer Vernetzung
Inhaltsverzeichnis
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2.1.4.3
2.1.4.4
2.1.4.5
2.2
3
4 |
Einleitung
Voraussetzungen für Organisationen im 21. Jahrhundert
Veränderte Rahmenbedingungen für Unternehmen
Globalisierung
Technologischer Fortschritt
Neue informationstechnische Möglichkeiten
Informationssysteme
Kommunikationssysteme
Kooperationssysteme
Zusammenfassung
Folgen der veränderten Voraussetzungen für Organisationen
Unternehmensnetzwerke
Strategische Netzwerke
Regionale Netzwerke
Projektnetzwerke
Virtuellen Organisationen
Definition von "Virtualität"
Historischer Ursprung des Begriffes der "virtuellen Organisationen"
Viele Begriffe - eine Idee
Definition des Begriffes "Virtuelle Organisation"
Charakterisierung von virtuellen Organisationen
Heim- und Telearbeit
Fazit und Schlusswort
Quellen-
und Literaturverzeichnis |
0 Einleitung
Der Begriff "Virtuelle Organisation" (VO) ist im Zusammenhang
mit der Diskussion um neue Organisationsformen zu einem weit verbreiteten
Begriff geworden, wobei die Bezeichnung in zahlreichen Veröffentlichungen
auf vielgestaltige, sehr unterschiedliche Unternehmensformen angewendet
wird, denen eine Netzwerkstruktur zugrunde liegt. Die zu findenden
Ansichten gehen teilweise sehr stark auseinander. Ziel dieser Arbeit
ist es, eine VO-Definition zu finden und diese zu erläutern.
Sie stellt aus meiner Sicht den Konsens der bisherigen Ansichten dar.
Bei der Erläuterung
der Definition, also der näheren Charakterisierung von virtuellen
Organisationen, kommt man nicht umhin, andere Formen von Netzwerken
zu untersuchen, um Unterschiedlichkeiten herauszuarbeiten. Dabei möchte
ich im Vorfeld anmerken, dass es sich dabei immer um Idealtypen handelt.
In der Realität mit allen ihren Facetten wird es immer Abweichungen
geben.
Den Ursachen der
Entstehung von virtuellen Organisationen und Netzwerken möchte
ich mich im Besonderen widmen. Meine Behauptung ist, dass Vernetzung
ein Resultat der sich ständig ändernden Rahmenbedingungen
ist. Aus diesem Grund werde ich ein Blick auf die wirtschaftlichen
und technischen Strukturdeterminanten einer Organisation werfen, um
zu erfahren, welche Voraussetzungen heute Organisationen haben und
wie sich diese in der Struktur von Organisation wiederspiegeln.
In nahezu allen
Fällen betrachte ich dabei Wirtschafts-Organisationen, also Unternehmen,
weil sich dort der Einfluss von Umweltdeterminanten besonders einfach
beobachten lässt. Aus diesem Grund werde ich im Folgenden die
Begriffe Organisation und Unternehmen oftmals gleichsetzen.
Außerdem
bin ich bestrebt, zu beschreiben, was "ist" und nicht, was
"soll" oder "sein könnte". Deshalb werde
ich mich auch davor hüten, Zukunftsprognosen abzugeben.
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